Interactive Minds ist ein führender Anbieter von Eyetracking-Technologien. Die von Interactive Minds hergestellten Produkte werden als Analyseinstrumente in mannigfaltigen Szenarien eingesetzt, zum Beispiel um das Blickverhalten von Probanden zu erfassen, oder um Einblicke in menschliche kognitiven Prozesse zu erhalten. Zudem entwickelt und vertreibt Interactive Minds Blickerfassungsgeräte, mit deren Hilfe sich Computer mittels Augenbewegungen bedienen lassen. Dies dient u.a. Menschen mit körperlichen Behinderungen wie z.B. ALS dazu, sich wieder kommunikativ ausdrücken zu können. In einem dritten Bereich forscht und entwickelt Interactive Minds an der Einbindung von Eyetracking in Augmented-Reality-Geräte, welche überwiegend als Head-Mounted Displays konzipiert sind.

Die plavis GmbH entwickelt und vertreibt Planungssoftware und begleitende Dienstleistungen, vorrangig für Unternehmen aus dem produzierende Bereich. Im Fokus steht dabei das Fabriklayout als gemeinsame Kommunikationsbasis und Endergebnis aller planerisch-schöpferischen Tätigkeiten. Dabei werden immer wieder Kundenanforderungen aufgegriffen, geprüft und in die Produkte integriert. Ein Beispiel ist die vereinfachte Materialflussdatenerfassung über die logix-Prozessmodellierung. Einen weiteren wichtigen Input für diese Weiterentwicklungen liefern Forschungsprojekte, um aktuelle Trends (Digitalisierung, Industrie 4.0, etc.) aufzugreifen und passgenaue Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Die Sikom Software GmbH ist seit Ihrer Gründung in den späten 1990er Jahren ein Anbieter des Sprachdialogsystems VoiceMan (IVR, Interactive Voice Response). Im Rahmen der Gründung, sowie in den darauffolgenden Geschäftsjahren entwickelte sich Sikom zu einem führenden Anbieter von Sprachdialogsystemen. Heute ist die VoiceMan Bestandteil fast jedes ContactCenters und bildet dort den Telefonie-Gateway als Wartefeld bis hin zur IVR als Self-Service ab.

Die WESOM Textil GmbH mit Sitz in Olbersdorf bei Zittau ist seit Jahren erfolgreich in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von technischen und intelligenten Textilien für innovative Problemlösungen. Die Produktpalette reicht von Geo-, Bau-, Agrar-, Heim-, Industrie-, Pack- oder Ökotextilien bis hin zu smarten textilen Materialien. Seit 1999 betreibt die WESOM Forschung auf den Gebieten der Faserverbundwerkstoffe, der Funktionalisierung von Textilien sowie von technischen Hochleistungsgeotextilien, um ihr Produktangebot zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Smarte Textilien traten dabei erstmals 2001 in den Fokus der Forschungsaktivität. Ein wichtiger Bestandteil zukünftiger smarter Textilien kann für die WESOM der Einsatz von Formgedächtnislegierungen (FGL) darstellen. Im Projekt sollen hierbei erste Erfahrungen bei der Implementierung dieser FGL in textilen Flächen gewonnen werden.

Der Lehrstuhl für Akustik und Haptik der Technischen Universität Dresden beschäftigt sich mit der Erforschung psychophysikalischer Grundlagen der auditiven bzw. taktilen Wahrnehmung und deren gezielter Anwendung zur Optimierung technischer Systeme und Verfahren und der Qualität virtueller Umgebungen in Bezug auf auditive bzw. taktile Wahrnehmung. Seit einigen Jahren finden in diesem Zusammenhang erfolgreiche Untersuchungen zur Optimierung von Wiedergabesystemen durch die gezielte Ausnutzung auditiver und taktiler Wahrnehmungseigenschaften statt. Der Lehrstuhl für Akustik und Haptik forciert eine ganzheitliche Einbeziehung der menschlichen Wahrnehmung in den ingenieursmäßigen Entwicklungsprozess. Der Lehrstuhl für Akustik und Haptik besitzt ein weltweit einzigartiges multimodales Messlabor zur Erzeugung multimodaler virtueller Umgebungen. Dieses ist mit einer Hexamove-Bewegungsplattform mit entsprechendem Sitz inklusive eines elektrodynamischen Sitz-Shakers ausgestattet. Zur akustischen Wiedergabe ist im Raum ein Wellenfeldsynthese-System mit 468 Lautsprechern integriert. Der Lehrstuhl führt seit mehreren Jahren grundlegende Untersuchungen bezüglich der wahrgenommenen Qualität und deren Erhöhung von auditiven und haptischen virtuellen Umgebungen durch.


Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz stellt den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten. Die Analyse menschbezogener Anforderungen, sowie die Evaluation von Mensch-Maschine-Schnittstellen erfolgt für unterschiedlichste Anwendungsbereiche, wie Medizintechnik, Fahr-Fahrzeug-Schnittstelle oder Maschinen und Anlagenbau. Neben der Untersuchung und Weiterentwicklung von Konzepten und Methoden im Bereich der Usability-, User Experience- und Akzeptanzforschung forscht die Professur auch im Bereich innovativer Formen der Mensch-Technik-Interaktion und entwickelt und untersucht Interaktionsmodalitäten im Kontext von VR- und AR-Anwendungen. Hierzu zählt auch die Entwicklung von haptischen und taktilen Feedbacksystemen und deren nutzerzentrierte Evaluation. Weiterhin beforscht und entwickelt die Professur Eingabesysteme, wie beispielsweise die Freihandgestenbedienung und hat bereits einen auf Probandenstudien basierenden Gestenkatalog zur Gestaltung von Bedienschnittstellen entwickelt.


Die Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz besteht aus vier Abteilungen mit mehr als 60 Mitarbeitern. Die Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung betreibt seit 2003 das Virtual Reality Center Production Engineering, eines der weltweit bestausgestatteten Labore im Bereich Virtual und Augmented Reality, und führte bereits zahlreiche nationale und internationale Projekte im Bereich Virtual und Augmented Reality durch. Die Kompetenzen reichen dabei von der Virtuellen Produktentwicklung und dem Aufbau Virtueller Zwillinge, über die funktionale Visualisierung, bis hin zur Nutzung von Virtual- und Augmented Reality für Schulungszwecke sowie als Test- und Entwicklungsumgebung. Dabei verfolgt die Abteilung das Ziel der Verbesserung des Produktlebenszyklus durch den Einsatz von Virtual- und Augmented Reality, indem neue Innovationspotentiale erschlossen und Interaktionsformen und Einflussfaktoren erforscht werden. Im von der Professur ins Leben gerufenen und geleiteten Netzwerk AVARE (Netzwerk zur Anwendung von Virtual und Augmented Reality, www.avare.info) werden von den derzeit 22 Partnern aus Industrie und Wissenschaft Anwendungsmöglichkeiten virtueller Technologien erforscht und spezifische Lösungen entwickelt.